Ich bin kein großer Freund des Buschfunks im StudiVZ - auch wenn ich zur Zeit ihn sehr effektiv nutze um mich selber zu konditionieren und meine halbe Freundesliste zu terrorisieren.
Aber gerade fand ich - ungelogen- vier direkt aufeinanderfolgende Einträge (außer einem von mir selber) die so wunderbar passten...
DieHerzfrau: zu warm zum schlafen! gnnn...!! (vor 47 Minuten) Die Katzenfrau: Ich hab nicht über Schnee, Eis und Kälte gejammert - darf ich jetzt über die Hitze schimpfen? (vor 3 Stunden) Der Goldkehlenmann: es ist viel zu warm!!!!!!!!!!!!!!!!!! (vor 4 Stunden) Die Fotofrau: It's hot! (vor 10 Stunden)
Damit dürfte dann der Tag zusammengefasst sein...
(Wie sagte Whittaker so schön in den 70ern im Konzert: "Names have been changed to save the innocence. ... - ... Innocence, hah!")
"Nach Angaben des «Focus» soll kz.de für eine Ferienvermittlung, ss.de für ein Shopping-Angebot verwendet werden." [news.yahoo.com]
Nix gegen die denic - die haben ja in der Grundüberlegung nicht Unrecht - aber wenn die Nachricht stimmt, dann haben die Käufer der Adressen haben doch wohl ein Ei am Wandern... Die Bundeszentrale für politische Bildung hätte tatsächlich noch was draus machen können.
Und bitte denke man weiter. Demnächt kann man mailen an webmaster@kz.de oder an mail@ss.de. Apfui sowas!
Ich bin bei neuen Ideen zwar auch immer recht enthusiastisch, sehe in heutigen Zeiten aber immer die große Gefahr eines Totlaufens und Abnudelns.
Wie wunderbar, dass das bei Horst Schlämmer noch nicht so eingetreten ist. Ganz im Gegenteil - seine "Kandidatur", die ich zuerst nur müde belächelte ist ein wunderbarer "Kuh de Graz".
Und so steht er da bei der großen Pressekonferenz, stellt sein Wahlprogramm und verkündet mittendrin: „Politisch finde ich Homosexualität absolut in Ordnung. Privat finde ich das widerlich!“ Und später: "Wie er denn zur Integration von Ausländern stehen würde, fragt ihn ein Vertreter der türkischen Presse. „Integration ist ein wichtiger Bestandteil unserer Politik“, sagt Schlämmer. Und macht eine Kunstpause. „Sehnse!“, fährt er dann fort. „Das sagen alle. Deshalb sag’ ich das jetzt auch mal.“ (siehe Artikel: Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling will Kanzler werden – in seinem neuen Kinofilm in: Märkische Allgemeine)
Bei meinem Heiterkeitsmoment des Tages gebührt die größte Ehre aber vermutlich Werner Sonne, der selbst in diesen Momenten ein so professionelles Gesicht bewahrte, dass die Nummer tatsächlich aufging. Gänzlich ohne Ironie: Auch das muß man können.
Ich will nun wirklich mein Weltwissen nicht unbedingt von Microsoft beziehen - aber dass die Encarta jetzt eingestellt wird, weil sie sich gegen Wikipedia nicht behaupten kann... das ist schon übel. Denn allem Hype zum Trotz - und so nützlich Wikipedia für's schnelle Nachschlagen ist: Die Qualitätskontrolle hat mehr Lücken als das bei einer von Fachleuten betreuten Software je der Fall sein dürfte. Und bei Hausarbeiten oder ernsteren Recherchen würde ich Wikipedia immer noch meiden...